Was ist gut und schlecht bei Diabetes?

Gut bei Diabetes

Laut einer kürzlichen Studie von der Harvard Universität bieten Nahrungsmittel, die reich an Magnesium sind wie Vollkorn, Nüsse und grün blättriges Gemüse ein gewisses Maß an Schutz vor Diabetes-Type-2.

Obwohl Kichererbsen ein Grundnahrungsmittel in vielen Ländern sind, sind doch die gesundheitlichen Eigenschaften weniger bekannt als die von Sojabohnen. Mahlzeiten, die auf Kichererbsen basierten, produzierten geringeren Seruminsulinspiegel und verbesserten die Insulinempfindlichkeit als zum Vergleich mit einer Mahlzeit aus Weizenvollkornmüsli mit gleichem Kohlenhydratanteil.

In der Nurses‘ Health Study, hatte die Fettart, welche konsumiert wurde (nicht die Gesamtfettaufnahme), einen Einfluss auf das Risiko an Diabetes Typ-2 zu erkranken. Forscher schätzten, dass wenn du ca. 5 % gesättigtes Fett oder 2 % Transfettsäuren von deinen Kalorien mit der gleichen Menge an mehrfach ungesättigten Fett ersetzt, könnte dies das Risiko an Diabetes Typ-2 zu erkranken um ca. 35 – 40 % senken.

In der Nurses‘ Health Study, hatten die Personen mit dem höchsten Konsum an Vollkorn ein bis zu 43 % geringeres Risiko ein Schlaganfall zu erleiden und senkt um 38 % das Risiko an Diabetes zu erkranken im Vergleich zu denen, die das Minimum an Vollkorn aufnahmen.

Ein kleiner anhaltender Gewichtsverlust kann erheblich, bei übergewichtigen Personen, das Risiko an Diabetes zu erkranken reduzieren. Personen mittleren Alters, die für 8 Jahre 500 g pro Jahr verloren und dann weitere 8 Jahre weiterhin abnahmen, reduzierten zwischen 37 und 62 % das Risiko an Diabetes zu erkranken. Diejenigen, die 16 Jahre lang 500 g pro Jahr abnahmen, verringerten das Risiko bis zu 82 %.

Zimt enthält Methylhydroxy-Chalcone-Polymer und andere aktive Substanzen, die den Blutzuckerstoffwechsel in den Fettzellen sehr verbessern. Die Wirkung von Zimt um Diabetes Typ-2 vorzubeugen wird aktiv geforscht.

Das Risiko an Diabetes Typ-2 zu erkranken war bei älteren Frauen 22 bis 23 % geringer, die viel Ballaststoff und Vollkorn konsumiert hatten im Vergleich zu denen, die viel weniger davon aßen.

Schlecht bei Diabetes

In einer Studie der Harvard Universität wurde der häufige Konsum von verarbeitetem Fleisch mit einem bis zu 46 % höherem Risiko an Diabetes Typ-2 zu erkranken assoziiert.

Forscher in Dallas stellten fest, dass Männer mit Diabetes Typ-2, die nicht körperlich aktiv waren, doppelt so hoch gefährdet von einem Schlaganfall zu sterben und 2,4 mal so hoch an Krebs zu sterben als diejenigen, die regelmäßig trainiert haben.

Die weltweite Rate an Diabetes zu erkranken soll sich in den nächsten 10 Jahren verdoppeln. Typ-2 oder Altersdiabetes erscheint jetzt auch in Jugendlichen. Studien meinen, dass über 80 % des Diabetes von Übergewicht und Fettleibigkeit verursacht wird. Die weltweite Fettleibigkeitsrate schießt in die Höhe und ist, in den letzten 10-15 Jahren, in den Vereinigten Staaten um 30 % angestiegen. Körperliche Aktivitäten, Vollkornnahrungsmittel, ballaststoffreiches Obst und Gemüse kann das Risiko an Diabetes zu erkranken verringern. Studien zeigten, dass all diese schützend wirken.

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