Der Fisch und seine Risiken in der Ernährung

Fische speichern und konzentrieren in ihrem Fettgewebe Giftstoffe.
Zu diesen Giften zählen Pestizide, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Dioxin, Chlordan und Quecksilber.
Seit 1996 geben 47 der amerikanischen Bundesstaaten Richtlinien für den Fischverzehr heraus, in denen vor dem Verzehr bestimmter Arten gewarnt wird.

In dieser Liste sind 1740 Flüsse und Seen (einschließlich der großen Seen) und große Teile der Küstengebiete aufgeführt.
Der häufigste Grund für Verzehrwarnungen ist Quecksilber, welches, besonders bei Ungeborenen und Kleinkindern, Gehirn- und Nervenschädigungen hervorrufen kann.
Große Fische wie frischer Thunfisch, Schwertfisch und Hai enthalten die höchsten Quecksilbermengen.

Obwohl der Irrglaube weit verbreitet ist, dass Obst und Gemüse am stärksten durch Pestizide belastet sind, zeigen Untersuchungen der amerikanischen Lebensmittelaufsichtsbehörde (FDA), dass inländische Fischprodukte erheblich höhere Mengen an Pestizidrückständen aufweisen als inländische Früchte, Getreide oder Gemüse..

Blaubarsch, Seeforelle, und andere Süßwasserfische, die in heimischen Seen gefangen werden, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit durch krebserregende Stoffe wie Dioxin oder PCB (polychlorierte Biphenyle) verseucht.

Krebs bei Fischen nimmt zu

Dass der Aufenthalt in verschiedenen Gewässern auf unserem Globus ein Risiko darstellt, zeigt sich anhand einer beunruhigenden Entwicklung bei den Fischen.
Sie leiden heute häufiger an Krebs als noch vor 50 Jahren.

Der kanadische Biologe Ron Sonstegard untersuchte am Boden lebende Fische in den Großen Seen und ihren Zuflüssen. Bei jeder einzelnen Fischart fand er Tumoren – oft bösartige.
Beispielweise wurde bei 30 Prozent der Groppe im Eriesee Leberkrebs festgestellt.
Dr. Winston Craig, Autor und Doktor der Ernährungswissenschaften, kommentierte diese Erkenntnisse und fügte noch drei ernüchternde Fakten hinzu:

(1) Der Zustand der Großen Seen ist kein Einzelfall – krebskranke Fische gibt es überall, vom Puget Sound bis zum Golf von Kalifornien, vom Hudson River bis zu den Florida Keys;
(2) Daten des Nationalen Krebsinstituts zeigen, dass in den Gebieten, wo Fische außergewöhnlich hohe Tumorraten aufwiesen, die Sterberate durch Krebs beim Menschen erhöht ist;
(3) die toxische Beschaffenheit dessen, was so in unseren Wasserstraßen gefunden werden kann, ist erstaunlich.
Als in einem Versuch Sedimente vom Boden des Erisees auf die Haut von Mäusen aufgetragen wurden, entwickelten die Mäuse Hautkrebs.

Obwohl die Informationen von Dr. Craig nicht notwendigerweise ein Beweis für das Risiko beim Menschen sind, geben sie doch mit Sicherheit Anlass zu großer Besorgnis darüber, inwieweit diese „Krebsepidemie“ bei Fischen eine Gesundheitsgefahr für den Menschen darstellt.

Mögliche Zusammenhänge zwischen Krebs und verseuchtem Fisch werden in der folgenden Abbildung zusammengestellt.
Jedes Jahr sterben ganze Fischschwärme überall in unserem Land aufgrund von Umweltverschmutzung.

Fischsterben und Umweltverschmutzung

Die US-amerikanische Umweltschutzbehörde (EPA) hat versucht, das Fischsterben aufgrund von Umweltverschmutzung oder anderen Ursachen zahlenmäßig zu erfassen.
Die folgende Abbildung zeigt das Ausmaß des Fischsterbens aufgrund von Umweltverschmutzung in den einzelnen Bundesstaaten im Jahr 1993.

Jeder aufgezeichnete Fall von Fischsterben steht in der Abbildung für buchstäblich Tausende von Fischen.
Die EPA gibt zu, dass diese Statistiken das tatsächliche Vorkommen von Fischsterben bei weitem unterschätzen, da allein 15 Staaten keine Berichte abgeliefert oder ihre Fälle von Fischsterben nicht aufgezeichnet haben.

Außerdem ereignen sich viele Fälle, die nicht eindeutig auf die Umweltverschmutzung zurückgeführt werden können.
Pestizide waren das am häufigsten identifizierte Umweltgift, das Fischsterben auslöste, gefolgt von Öl und Treibstoff, Chlor, Ammoniak, Schwermetallen und anderen toxischen Substanzen.

Leider wird eine große Anzahl der kranken Fische, die infolge dieser Umweltvergiftung leiden, von Fischern gefangen, auf den Markt gebracht und von Menschen verzehrt, die auch noch glauben, sie essen gesunde Nahrung.

Fischverzehr – Vorteile und Risiken

Einige Ernährungsfachleute würden darauf verweisen, dass bei bestimmten Personen die Vorteile einer Omega-3-reichen Ernährung, besonders fürs Herz und die Risiken des Fischverzehrs überwiegen.

Eine Omega-3-reiche Ernährung zeigt außerdem positive Auswirkungen bei chronischem Gelenkrheumatismus und Colitis ulcerosa.
Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit, die Vorteile der Omega-3-Fettsäuren zu nutzen, ohne das mit dem Verzehr von Fisch, Fischöl oder teuren Ergänzungspräparate einhergehende Risiko in Kauf zu nehmen.

Es gibt eine Methode, das Cholesterin und die Giftstoffe, die die tierische Omega-3-Quellen mit sich bringen, zu umgehen.
Obwohl diese Strategie so einfach ist, bekommt sie bei weitem nicht die öffentliche Aufmerksamkeit, die sie verdient.

Wir können uns die Vorteile der Omega-3-Fettsäuren zunutze machen, indem wir auf ein pflanzliches Fett mit dem Namen „Linolensäure“ zurückgreifen.
Eine bestimmte Zusammenstellung von pflanzlichen Nahrungsmitteln steht hohe Mengen von Omega-3 zur Verfügung und kann den gesamten Bedarf des Körpers in Bezug auf dieses essentielle Fett decken.

Eine Liste von pflanzlichen Nahrungsmitteln, die reich an Omega-3 sind, wird in der folgenden Abbildung aufgeführt.

Leinsamen-Nuss-Streusel gegen Depression!

Es ist möglich, dass sowohl Fleischesser als auch Vegetarier, eine Nahrung zu sich nehmen, die nicht genügend Omega-3-Fette enthält.
Für Personen mit Depressionen oder bipolaren Störungen empfehle ich, jeden Tag Mahlzeiten einzunehmen, die einige Omega-3-reiche Nahrungsmittel enthalten.

Zusätzlich empfehle ich ein besonderes „Hausmittel“, das schon etlichen psychisch kranken Patienten bei der Gesundung geholfen hat.
In der folgenden Abbildung finden Sie, was für viele zu einem Lieblingsrezept geworden ist.

Beachten Sie den hohen Gehalt an Omega-3-Fetten in diesem Rezept.
Er entspricht annähernd der Omega-3-Mengen, die im Rahmen einer Studie von manisch-depressiven Patienten täglich in Form von Fischöl eingenommen wurde (9,6 Gramm am Tag).

Diese Studie wurde von der medizinischen Fakultät der Harvard University durchgeführt und erbrachte vielversprechende Ergebnisse.
Auf diese Studie Bezug nehmend, bezeichneten Dr. Joseph Calabrese und seine Kollegen von der Case Western Reserve University in Cleveland den Versuch als einen „Meilenstein bei der Entwicklung eines Medikaments gegen bipolare Störungen.“

Ich stimme zu, dass diese Studie tatsächlich einen Meilenstein darstellt. Allerdings wurden keine Medikamente verwendet, sondern ausschließlich Omega-3-Präparate.
Ich empfehle, dass mindestens eine Mahlzeit am Tag Nahrungsmittel mit einem hohen Omega-3-Wert enthält.

Darüber hinaus empfehle ich eine Mindestergänzung von 9 Gramm Omega-3-Fetten pro Tag – idealerweise aus pflanzlichen Quellen.
Einige Ernährungswissenschaftler halten es nicht nur für wichtig, dass die Ernährung ausreichend Omega-3-Mengen enthält, sondern heben Nahrungsmittel hevor, die ein höheres Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 aufweisen.

Der Durchschnittsamerikaner nimmt eine Ernährung zu sich, die meistens viel mehr Omega-6 als Omega-3 enthält.

One Response