Das Gebet: Ein Gespräch mit Gott

Was ist Beten?

beten

Gebet ist ein Gespräch mit Gott, das Ausschütten eines Herzens an Gott.

Haltung der Bibel zum Gebet

Der Christ bringt nicht seine Gebete von sich aus hervor, sondern aus Antrieb des Heiligen Geistes, welcher ihn beim Vater vertritt.

„Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.“ (Römer 8:26)

Weil das Gebet das Lebenselement dessen ist, der Gott vertraut und ihm folgt, kann sich Paulus auch nicht mit gelegentlichem Beten begnügen, sondern ermahnt seine Gemeinde zum immerwährenden, beharrlichen Gebet.

„Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet!“ (Römer 12,12)

„Seid ausdauernd im Gebet und wacht darin mit Danksagung.“ (Kolosser 4:2)

Auch Jesus spricht vom beharrlichem Gebet.

„Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, daß es nötig ist, allezeit zu beten und nicht nachlässig zu werden; „ (Lukas 18:1)

Jesus weist seine Jünger an, in seinem Namen, im Namen Jesus, zu beten.

„Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn.“ (Johannes 14:13)

„Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen; „ (Psalm 145:18)

Wie erhört Gott unser Gebet?

Gott selbst ruft dazu auf, dass man ihn anrufen soll.
Dieser Anweisung Gottes entspricht seine Verheißung, das ERNSTHAFTE Gebet zu erhören.

„und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!“ (Psalm 50:15)

7. Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! 8. Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ (Matthäus 7:7-8)

Wie antwortet Gott auf unser Gebet?

1. Gott Ignoriert das Gebet

Manchmal fühlen sich Menschen so, als ob Gott ihr Gebet einfach ignoriert, was in Wirklichkeit nicht stimmt.
Gott hat verschiedene Wege um auf ein Gebet zu antworten (1.Samuel 28:6), handelnd gemäß nach seinem Zeitplan und zum Wohl seiner Kinder.

Es gibt nur wenige Situationen, in denen Gott auf Gebet nicht reagiert hat.
Dies geschah, als Menschen sich gegen Gott entschieden hatten, aber später in ihrer Not verstanden, dass sie Gott brauchen.

„Und er befragte den HERRN; aber der HERR antwortete ihm nicht, weder durch Träume noch durch das Los »Licht« noch durch Propheten.“ (1.Samuel 28:6)

 

„Sie schrieen, aber da war kein Retter; zum Herrn, aber er antwortete ihnen nicht. „ (Psalm 18:42)

2. Gott erfüllt nicht die Bitte

„Aber der Herr war zornig über mich um euretwillen und erhörte mich nicht, sondern der Herr sprach zu mir: Laß es genug sein! Sage mir kein Wort mehr in dieser Sache! „ (5.Mose 3:26)

Gott verweigert Mose ins versprochene Land einzuziehen.
Der Grund dafür war, dass Mose nach seiner Autorität gehandelt hat und gegen Gottes Willen.

1. Und die ganze Gemeinde der Kinder Israels kam in die Wüste Zin, im ersten Monat, und das Volk blieb in Kadesch. Und Mirjam starb dort und wurde dort begraben.
2. Und die Gemeinde hatte kein Wasser; darum versammelten sie sich gegen Mose und gegen Aaron.
3. Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Ach, wenn wir doch auch umgekommen wären, als unsere Brüder vor dem Herrn umkamen!
4. Und warum habt ihr die Gemeinde des Herrn in diese Wüste gebracht, damit wir hier sterben, wir und unser Vieh?
5. Warum habt ihr uns doch aus Ägypten heraufgeführt, um uns an diesen bösen Ort zu bringen, wo man nicht säen kann, wo weder Feigenbäume noch Weinstöcke noch Granatäpfel zu finden sind, ja, nicht einmal Trinkwasser?
6. Und Mose und Aaron gingen von der Gemeinde weg zum Eingang der Stiftshütte und fielen auf ihr Angesicht. Und die Herrlichkeit des Herrn erschien ihnen.
7. Und der Herr redete zu Mose und sprach:
8. Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen, so wird er sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen verschaffen und der Gemeinde und ihrem Vieh zu trinken geben!
9. Da holte Mose den Stab vor dem Herrn, wie er ihm geboten hatte.
10. Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen; und er sprach zu ihnen: Hört doch, ihr Widerspenstigen: Werden wir euch wohl aus diesem Felsen Wasser verschaffen?
11. Und Mose hob seine Hand auf und schlug den Felsen zweimal mit seinem Stab. Da floß viel Wasser heraus; und die Gemeinde trank und auch ihr Vieh.
12. Der Herr aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr mir nicht geglaubt habt, um mich vor den Kindern Israels zu heiligen, sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen gegeben habe!
13. Das ist das Haderwasser, wo die Kinder Israels mit dem Herrn haderten und er sich an ihnen heilig erwies.“ (4.Mose 20:1-13)

Moses Bitte wurde nicht so erfüllt, wie er es erwartet hatte.
Es wurde auf besserer Weise erfüllt, Mose wurde in den Himmel aufgenommen.

„Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich!“ (Judas 1:9)

 

„1. Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus, den Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg.
2. Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
3. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm.“ (Matthäus 17:1-3)

3. Gott erfüllt die Bitte

Viele Fälle in der Bibel zeigen, dass Gott Gebete erhört und diese dementsprechend erfüllt hat.

– Jesus verspricht auf Gebete zu antworten:

„Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgend eine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteil werden von meinem Vater im Himmel.“ (Matthäus 18:19)

 

„Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen!“ (Matthäus 21:22)

 

„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden.“ (Johannes 15:7)

 

– Gott antwortet auf Gebete für Kranke auf seine Weise:

13. Leidet jemand von euch Unrecht? Er soll beten! Ist jemand guten Mutes? Er soll Psalmen singen!
14. Ist jemand von euch krank? Er soll die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen lassen; und sie sollen für ihn beten und ihn dabei mit Öl salben im Namen des Herrn.
15. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, so wird ihm vergeben werden.
16. Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ (Jakobus 5:13-16)

 
– Elijas Gebete wurden erhöhrt:

17. Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete inständig, daß es nicht regnen solle, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht im Land;
18. und er betete wiederum; da gab der Himmel Regen, und die Erde brachte ihre Frucht.“ (Jakobus 5:17-18)

 
– Daniels Gebete wurden erhöhrt:

16.Daniel aber ging hinein und bat den König, ihm eine Frist zu gewähren, damit er dem König die Deutung verkünden könne.
17. Darauf zog sich Daniel in sein Haus zurück und teilte die Sache seinen Gefährten mit, Hananja, Misael und Asarja,
18. damit sie von dem Gott des Himmels Erbarmen erflehen möchten wegen dieses Geheimnisses, damit nicht Daniel und seine Gefährten samt den übrigen Weisen von Babel umkämen.
19. Hierauf wurde dem Daniel in einem Gesicht bei Nacht das Geheimnis geoffenbart. Da pries Daniel den Gott des Himmels.
20. Daniel begann und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn sein ist beides, Weisheit und Macht.
21. Er führt andere Zeiten und Stunden herbei; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand.
22. Er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht!
23. Dir, dem Gott meiner Väter, sage ich Lob und Dank, daß du mir Weisheit und Kraft verliehen und mich jetzt wissen lassen hast, was wir von dir erbeten haben; denn die Sache des Königs hast du uns wissen lassen!“ (Daniel 2:16-23)

 

12. Da sprach er zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen um deiner Worte willen.
13. Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir 21 Tage lang widerstanden; und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, so daß ich dort bei den Königen von Persien entbehrlich war.
14. So bin ich nun gekommen, um dir Einblick darüber zu geben, was deinem Volk am Ende der Tage begegnen wird; denn das Gesicht bezieht sich wiederum auf fernliegende Tage!“ (Daniel 10:12-14)

Die Gebetshaltung

Die rechte innere Grundhaltung des Beters und seine Stellung zu Gott prägen sich auch in bestimmten äußeren Gebetshaltungen aus.

– Kniend
Das Knien war dem Hofleben des Orients nicht unbekannt, es wurde sehr regelmäßig praktiziert. Es drückt die Demut des Beters aus.

„Als nun Daniel erfuhr, daß das Edikt unterschrieben war, ging er hinauf in sein Haus, wo er in seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem hin hatte, und er fiel dreimal am Tag auf die Knie nieder und betete und dankte vor seinem Gott, ganz wie er es zuvor immer getan hatte.“ (Daniel 6:11)

 

„Und er kniete nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er.“ (Apostelgeschichte 7:60)

 

„Da ließ Petrus alle hinausgehen, kniete nieder und betete; dann wandte er sich zu dem Leichnam und sprach: Tabitha, steh auf! Sie aber öffnete ihre Augen, und als sie den Petrus sah, setzte sie sich auf.“ (Apostelgeschichte 9:40)

– Stehend
Häufig wurde aber auch im Stehen gebetet, was Ausdruck der Freimütigkeit sein kann.
Außerdem zeigen wir, dass wir Gott als König des Universums anerkennen und ihm unsere Bitten um Führung, Segen und Gefallen vorbringen.
Das Gebet im Stehen geschah mit ausgestreckten, nach oben geöffneten Händen.

„Und wenn ihr dasteht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.“ (Markus 11:25)

 

„Und Salomo trat vor den Altar des Herrn angesichts der ganzen Gemeinde Israels, und er breitete seine Hände zum Himmel aus und sprach:“ (1.Könige 8:22)

 

„Und sie sprach: Ach, mein Herr, so wahr deine Seele lebt — mein Herr, ich bin die Frau, die hier bei dir stand, um zu dem Herrn zu beten.“ (1.Samuel 1:26)

– Sitzend
Kommt zwar seltener vor, ist jedoch nicht ausgeschlossen.
Sitzend zu beten ist eine Haltung, die nach Anweisung und Leitung von Gott sucht und ist bereit Gott zu dienen.

„Als nun die Frau von Tekoa mit dem König reden wollte, fiel sie auf ihr Angesicht zur Erde, verneigte sich und sprach: Hilf doch, o König!“ (2.Samuel 14:4)

 

„Und sie werden zu dir kommen, wie das Volk zusammenkommt, und werden als mein Volk vor dir sitzen und deine Worte hören, aber nicht danach handeln. Denn wenn sie auch mit dem Mund ihre Liebe bekunden, so läuft ihr Herz doch hinter dem Gewinn her.“ (Hesekiel 33:31)

– Liegend
Liegend wurde meistens Nachts, auf dem Bett, gebetet. Wenn man zum Beispiel nicht einschlafen kann oder plötzlich mitten in der Nacht aufgewacht ist oder man einfach zu müde ist

4. Erkennt doch, daß der Herr den Getreuen für sich erwählt hat! Der Herr wird hören, wenn ich zu ihm rufe.
5. Erzittert und sündigt nicht! Denkt nach in eurem Herzen auf eurem Lager und seid still!“ (Psalm 4:4-5)

 

6. Meine Seele wird satt wie von Fett und Mark, und mit jauchzenden Lippen lobt dich mein Mund,
7. wenn ich an dich gedenke auf meinem Lager, in den Nachtwachen nachsinne über dich.“ (Psalm 63:6-7)

– Niederwerfung
Nach orientalischem Hofzerimoniell warf sich der Untertan vor seinem Herrscher auf das Angesicht.

Er lag in voller Länge vor seinem König, bis der ihn aufhob oder ihm aufzustehen gebot.
Diese Haltung ist auch als Gebetshaltung in der Bibel erwähnt.

„Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf die Erde und betete, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge.“ (Markus 14:35)

 

„Da sprach der Herr zu Josua: Steh auf, warum liegst du denn auf deinem Angesicht?“ (Josua 7:10)

Gib hier deine Überschrift ein

Als den Inhalt nennt die Bibel Anbetung, Dank, Bitte und Fürbitte.

„Sorgt euch um nichts; sondern in allem laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ (Philipper 4:6)

 

„So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen,“ (1.Timotheus 2:1)

Die Anbetung Gottes zieht sich durch alle Briefe des Paulus.

„Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.“ (Römer 11:36)

 

„dem die Ehre gebührt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“ (Galater 1:5)

 

„ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.“ (Epheser 3:21)

 

„Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (1.Timotheus 1:17)

 

„Der Herr wird mich auch von jedem boshaften Werk erlösen und mich in sein himmlisches Reich retten. Ihm sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (2.Timotheus 4:18)

Der Dank ist die Gebetsform, die Gottes Liebeserweise (seine Taten) preist, während Anbetung seine Herrlichkeit (sein Wesen) rühmt.
Jedoch lässt sich beides nicht immer trennen.
Die ganze Bibel sprich vom Dank an Gott den Herrn.

„Und sie wurde noch einmal schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Nun will ich den Herrn preisen! Darum gab sie ihm den Namen Juda; und sie hörte auf mit Gebären.“ (1.Mose 29:35)

 

„Darum will ich dich, o Herr, loben unter den Heiden und deinem Namen lobsingen,“ (2.Samuel 22:50)

 

„Ich will den Herrn loben von ganzem Herzen, ich will alle deine Wunder erzählen.“ (Psalm 9:2)

Paulus beginnt beinahe alle Briefe mit einem Dank.

„Zuerst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus um euer aller willen, weil euer Glaube in der ganzen Welt verkündigt wird.“ (Römer 1:8)

 

„Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus gegeben ist,“ (1.Korinther 1:4)

 

„Ich danke meinem Gott, so oft ich an euch gedenke,“ (Philipper 1:3)

Er ermahnt die Gemeinde, Gott reichlich zu danken.

„auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz oder Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung.“ (Epheser 5:4)

 

„Seid ausdauernd im Gebet und wacht darin mit Danksagung.“ (Kolosser 4:2)

Die Bitte entspricht der Abhängigkeit des Kindes vom Vater und des Geschöpfes vom Schöpfergott.
Darum beschränkt sich der Inhalt der Bitten keinesfalls nur auf geistliche Anliegen.

18. indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen,
19. auch für mich, damit mir das Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums bekanntzumachen,“ (Epheser 6:18-19)

Vor allen Bitten um äußere Dinge sollen Christen aber um das Kommen des Reiches Gottes, um das Geschehen des Willens Gottes bitten.

„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.“ (Matthäus 6:10)

Zur priesterlichen Existenz des Christen gehört das priesterliche Gebet, die Fürbitte.
Das fürbittende Eintreten für den Nächsten und das Volk Gottes findet sich bei allen biblischen Betern.

„Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn aber nicht, so tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast!“ (2.Mose 32:32)

 

„Ich wünschte nämlich, selber von Christus verbannt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch,“ (Römer 9:3)

 

„Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden,“ (Johannes 17:20)

Effektiver Beten

Gott ist frei auf unsere Gebete zu antworten wie er möchte.
Trotzdem, wenn man die folgenden Richtlinien befolgt, dann können wir unsere Aufrichtigkeit veranschaulichen und es könnten einen Einfluss auf unser Gebet haben.

– Aufruf an den Herrn

„Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!
10. Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.
11. Welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihn um Brot bittet? Oder wenn [er ihn] um einen Fisch [bittet], gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange?
12. Oder auch wenn er um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion geben?
13. Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wieviel mehr wird der Vater im Himmel [den] Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“ (Lukas 11:9-13)

 

„und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!“ (Psalm 50:15)

– Trennung von Sünde

„Hätte ich Unrecht vorgehabt in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht erhört;“ (Psalm 66:18)

– Glauben

„Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen!“ (Matthäus 21:22)

– Im Namen Jesus Christus beten

13. Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn.
14. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ (Johannes 14:13-14)

– Jesus treu bleiben (Gehorsam gehört dazu)

„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden.“ (Johannes 15:7)

„Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleichwie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.“ (Johannes 15:10)

– Mit anderen beten

„Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgend eine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteil werden von meinem Vater im Himmel.“ (Matthäus 18:19)

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