Die Bibel sagt: Keine Sorge!

Ein weiterer bedeutsamer Ansatz zur Stresskontrolle besteht in dem Entschluss, von sorgenvollen Gedanken über die Zukunft Abstand zu nehmen.
Ohne eine vernünftige Planung erliegt man den Zukunftssorgen natürlich schnell.
Ein Student beispielsweise, der sich auf eine vor ihm liegende Prüfung vorbereitet, profitiert von einem gewissen Maß an Stress.
Diese Art des Stresses motiviert ihn, sich auf die Klausur vorzubereiten und zu lernen.

Allerdings wäre es kontraproduktiv, der Prüfung mit Angst und Sorge entgegenzusehen, wenn man sich vorbereitet hat.
Sorgen üben auf uns in der Regel tatsächlich eine lähmende Wirkung aus, während eine gesunde Haltung gegenüber dem Stressor – indem man ihn als Herausforderung auffasst – uns eher motiviert.
Wenn der Student sich um seine Wissenslücken sorgt, könnte er versucht sein zu sagen: „Warum soll ich es überhaupt probieren? Ich kann mir dieses Thema in der wenigen Zeit bis zur Prüfung niemals aneignen.“

Eine konstruktivere Einstellung würde sich auf Organisation und Planung konzentrieren, ohne Sorgen zuzulassen.
Der Student könnte sich sagen: „Ich habe heute Abend noch drei Stunden Zeit. Mal sehen, was ich in der Zeit lernen kann.“
Auch in diesem Punkt ist die Bibel wieder eine Hilfe, wie das Zitat in Abbildung 1 zeigt.

Sorge dich nicht um morgen

Jesus spricht sich hier nicht gegen das Planen aus.
Das stünde im Gegensatz zu einer anderen Aussage Jesu in Lukas 14:28, welche die Wichtigkeit guter Planung implizit hervorhebt.
Dieser Bibelvers wird in Abbildung 2 zitiert. Jesus sagt hier: „Wenn du gut geplant hast und den Plan dann umsetzt, mach dir über morgen keine Sorgen.“
Mit anderen Worten, lass morgen morgen sein.

Vernünftige Planung und Organisation

Allerdings wäre es in unserem Beispiel einer bevorstehenden Prüfung sehr töricht, wenn ein Student, der sich nicht vorbereitet hat, sagen würde: „Ich bin völlig entspannt.
Ich mache mir keine Sorge über die Prüfung nächste Woche. Gott wird mir helfen, wenn der Tag kommt.“
Andererseits sollte sich der Student, der eifrig gelernt hat, keine Sorgen machen, dass der Lehrer den Test allzu schwierig macht, oder dass das Lernen nichts nützen wird, oder dass er durch den Test fallen wird.
Ängste und Sorgen um Dinge, die wir nicht ändern können, sind sinnlos.

Niemand kann heute schon anpacken, was erst morgen kommt.
Existiert ein Problem allerdings bereits heute, dann sollten wir es auch heute in Angriff nehmen.
Das erfordert Planung, Organisation und Motivation.
Bevor wir nicht Zeit und Gelegenheit haben, uns um eine Angelegenheit zu kümmern, sollten wir uns keine Sorgen darum machen.
Jesus ruft uns auf, die Arbeit und Planung zu erledigen, die heute notwendig ist. Gleichzeitig gibt er uns den Rat, uns über die Zukunft nicht den Kopf zu zerbrechen.

Denn kontraproduktive Sorgenmacherei wird immer die Quelle von erheblichem Stress sein.

Frei von Sorgen zu sein kann uns nicht nur dabei helfen, unseren Stress zu bekämpfen, es kann auch grundlegende Vorteile für unsere körperlichen Funktionen haben.
Wahrscheinlich steht eine Spontanremission bei Krebs im Zusammenhang mit einer inneren Einstellung der Sorgenfreiheit.

Bei solch einer Spontanremission überlebt ein unheilbar an Krebs Erkrankter unabhängig von jedweder Therapie.

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